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Die Rochade

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Die Rochade ist ein Doppelzug von König und Turm. Jede Seite darf diesen Doppelzug aus der Grundstellung von König und Turm nur einmal ausführen.
Die Rochade dient der Sicherstellung des Königs vom Zentrum auf einen Flügel, aber auch der flotten Mobilisierung des in der Ecke stehenden Turmes.



Es gibt die große und die kleine Rochade, auch lange oder kurze Rochade genannt. Bei der großen Rochade wechselt der König auf die Seite mit dem größeren Turmabstand, bei der kleinen Rochade auf die Seite mit dem kleineren Zwischenraum zwischen König und Turm. Wird lang rochiert, begibt sich der König auf den Damenflügel; wird kurz rochiert, wandert der König zum Königsflügel. Die Bewegung von König und Turm bei der Rochade gilt als ein Zug.
 

In den offiziellen Regeln der FIDE (Fédération internationale des échecs = Weltschachbund) steht: "Der König wird von seinem Ursprungsfeld um zwei Felder in Richtung des Turmes hin versetzt, dann wird dieser Turm auf das Feld gesetzt, das der König soeben überquert hat." und genau so sollte die kurze bzw. lange Rochade auch ausgeführt werden, da es immer wieder zu Einwänden von engstirnigen Schachspielern kommt, die, sofern als erstes der Turm gezogen wurde, reklamieren und darauf bestehen das nur ein Turmzug ausgeführt wurde.

Mit freundlicher Genehmigung von www.zwischenzug.de


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